Trotz negativem Eigenkapital Factoring Lösung für Entsorgungsunternehmen

05.03.2020 | Allgemein, Factoring, Negatives Eigenkapital

Gerade in einer schwierigen Unternehmenssituation ist es oft so, dass eins nach dem anderen kommt wie beim Dominoeffekt. Unternehmer haben dann meistens keine Zeit mehr sich um die Ursachen der Probleme zu kümmern, da die Liquidität eng wird und keine Zeit für klare Gedanken bleibt. Hier kann Factoring die Lösung sein, um das Unternehmen auf ein sicheres Fundament zu stellen. Gunnar Neumahr von derfactoringmakler.de konnte hier unterstützen und einen Factoringrahmen von 400.000 EUR vermitteln.

 

Was kostet Factoring tatsächlich

Über Factoring wurde bei dem Unternehmen bereits vor einigen Monaten nachgedacht, doch neben der Angst, dass nicht alle Forderungen angekauft werden, bestand auch das Vorurteil, dass Factoring zu teuer sein würde. Im Rahmen der Unternehmensanalyse wurde schnell festgestellt, dass Kosten entstanden sind, die durch das Factoring nicht aufgetaucht wären. Hierbei handelte es sich um Skontoabzüge durch Kunden in Höhe von bis zu 5%, da das Unternehmen um vorzeitigen Rechnungsausgleich gebeten hatte. Des Weiteren gab es einige Versäumniszuschlage für zu spät gezahlte Rechnungen und Forderungen gegenüber Lieferanten, Dienstleistern, Krankenkassen oder anderen öffentlichen Einrichtungen. Durch Factoring können diese Kosten zukünftig vermieden werden und die fürs Factoring entstehenden Kosten ausgeglichen werden. Insgesamt entsteht so sogar ein Ertragsvorteil für das Unternehmen.

 

Ankauf von Forderungen aus verschiedenen Ländern mit dem richtigen Factor möglich 

Bisher hatte der Unternehmer das Vorurteil, dass nicht alle Forderungen seines Unternehmens gekauft werden. Dies lag daran, dass er mit Kunden aus verschiedenen Ländern zusammenarbeitet. Hierbei handelt es sich unteranderem um Unternehmen aus Litauen, Rumänien, Niederlande, Schweden, Dänemark. Auch bei der Branche seiner Kunden war er sich unsicher. Mit Hilfe von derfactoringmakler.de konnte hier eine Lösung gefunden werden. Im Rahmen der Angebotsphase wurde nicht nur darauf geachtet, dass für das Unternehmen ein passender Factoringrahmen zur Verfügung gestellt wurde, sondern auch das vor Vertragsabschluss die wichtigsten Debitoren geprüft wurden.

 

Höhere Marge dank Factoring 

Ja Sie lesen genau richtig. Dank Factoring kann das Unternehmen nun höhere Margen am Markt durchdrücken. Musste das Unternehmen, um Liquide zu bleiben, bisher immer Angebote erstellen mit sehr kurzen Forderungslaufzeiten oder zum Teil Skontoansprüche der Kunden in Kauf nehmen, kann es nun durch Factoring neue Zahlungsziele anbieten. So kann die Gewinnmarge erhöht werden. Jetzt können Preise mit einem Aufschlag von bis zu 6% durchgedrückt werden und die Kosten des Factorings in Höhe von ca. 1% ausgeglichen werden. Neue Kunden wurde durch die längeren Zahlungsziele mittlerweile auch akquiriert.

 

Liquidität geht vor Rentabilität.

 

Auf Grund des negativen Eigenkapitals, des Jahresfehlbetrags und des mittlerweile dramatischen Bonitätsindex bei der Creditreform in Höhe von 500 Punkten war es nicht so einfach einen Factoringpartner zu finden. Während Banken bei negativen Eigenkapital und einem negativen Ergebnis sofort die Bücher zu machen, sind hier oft noch Factoringgesellschaften bereit mit Kapital zur Verfügung zu stellen. Doch die meisten achten hier auf den Index bei der Creditreform und oft ist bei einem Index von 285 Punkten Schluss. Am Ende konnten wir eine optimale Lösung für das Unternehmen finden. Das Unternehmen kann sich nun auf seine Hausaufgaben konzentrieren und sich um die Probleme kümmern die zum Liquiditätsengpass geführt haben, ohne ständig an den Kontostand denken zu müssen.