Start-up bekommt dank Factoring Großauftrag

10.03.2020 | Factoring, Start Ups

Was soll man als junges Unternehmen tun. Ein erster Kunde konnte akquiriert werden und gleich dazu ein monatlicher Umsatz von 30.000 EUR. Zunächst macht man Freudensprünge und sieht das Unternehmen schon oben am Horizont zwischen den anderen Sternen der Branche. Doch dann realisiert man eins, im Auftrag steht, dass ein Zahlungsziel von 90 Tagen geplant ist. Versuche dieses zu verhandeln scheitern und weniger als 60 Tage ist nicht möglich – Konzernrichtlinien, sie verstehen. Was nun? Wie soll man das Finanzieren, Mitarbeiter müssen bezahlt werden, das Finanzamt und andere wollen auch ein Stück vom Kuchen. Banken sind oft noch nicht bereit mit einer Kreditlinie zur Verfügung zu stehen, gerade wenn es sich wie bei diesem Start Up um ein völlig neues Produkt aus dem IT Bereich handelt. Es gibt wenig Branchenerfahrungen und auch ein starker Kunde zählt hier nicht. à Factoring kann hier die Lösung sein.

Hindernisse auf dem Weg zum Vertrag überwinden – Unterstützung kann hier sinnvoll sein.

 

Gerade als junges Unternehmen ist es schwer Liquiditätsengpässe zu lösen. Die Bank hat die Finanzierung abgelehnt, also google anschmeißen und los geht es. Finanzierungsalternativen finden. Crowdfunding für ein B2B Produkt – schwer, Eigenkapitalfinanzierung – schwer. Ach ja die Forderung verkaufen – einfach. Factoring ist die richtige Lösung. Gesagt getan und die ersten Factoringgesellschaften auf der Seite eins von google gefunden. Dann kommt die Ernüchterung alle lehnen das Geschäft ab. Junge Unternehmen – ja ok, aber nur ein Kunde – nein Danke!

Kleiner Umsatz, hohe Kosten im Factoring – den Vertrag schon auf die Zukunft anpassen

Für ein Start Up klingt ein monatlicher Umsatz von 30.000 EUR viel, im Factoring ist das jedoch ein sehr sehr kleines Ticket. Dies bedeutet, dass die Kosten hier zunächst sehr hoch sind. Factoringverträge haben oft eine Laufzeit von mehreren Jahren und dann kann Umsatzwachstum oft sehr teuer werden. Unser Tipp: Umsatzwachstum mit in den Vertrag einbinden und eine Gebührenstaffel abhängig vom Umsatz einbauen, so gewinnen beide Seiten.

Kreative Ideen – Schwäche der Konzerne nutzen

Wie war das 60 Tage Zahlungsziel müssen sein, ach ja Konzernrichtlinien. Das Start-UP hat hier eine clevere Lösung gefunden und tatsächlich hat der Konzern zugestimmt, nur damit der dortige Mitarbeiter seine Richtlinien einhält. Die Kosten für das Factoring wurden auf den Umsatz raufgerechnet, so dass der Konzern die Kosten übernimmt. Unfassbar aber gut für das Start-UP.